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Weihnachtsspendenuebergabe der Sparkasse Erlangen


Die Sparkasse Erlangen setzte auch in ihrem 185-jährigen Jubiläumsjahr ihre vorweihnachtliche Tradition fort: die jährliche Weihnachtsspenden-Übergabe. Sie unterstützt gemeinnützige Projekte von Einrichtungen mit karitativem und sozialem Charakter, aber auch Verbände und Institutionen aus den Bereichen Sport, Kultur, Umwelt und Bildung. Bei der Weihnachtsspendenübergabe am 12.12.2014 in der Sparkasse Erlangen am Hugenottenplatz konnten wir von den Vorständen der Sparkasse Erlangen, Walter Paulus-Rohmer und Heinz Gebhardt, eine Spende entgegennehmen. Mit der Spendenaktion setzt die Sparkasse Erlangen ein deutliches Zeichen: Engagement und ehrenamtliche Arbeit werden aktiv unterstützt.

„Soziales Engagement ist einer der wichtigsten Grundpfeiler unserer Gesellschaft“, betonte Paulus-Rohmer. „Um dieses in die Tat umzusetzen, braucht es zum einen finanzielle Mittel, aber vor allem Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. Durch ihren unentgeltlichen und unermüdlichen Einsatz schaffen sie Gemeinschaft und geben das Gefühl von Verbundenheit und Zugehörigkeit.“, so Paulus-Rohmer weiter.

„Wer die Region liebt, fördert sie.“ Unter diesem Motto unterstützt die Sparkasse Erlangen gerne die Leistungen gemein­nütziger Einrichtungen und Verbände und drückt damit auch ihre Wertschätzung aus. Daher fördert sie dies auch bei ihren Mitarbeitern. Aus den eigenen Reihen der Sparkasse sind die Mitarbeiter in rund 300 ehrenamtliche Aktivitäten bei zahlreichen karitativen, kirchlichen, sozialen, sportlichen und kulturellen Vereinen und Institutionen eingebunden.

Ehrungsabend


Fränkischer Tag

Auch Erwachsene bleiben der Stadtjugendkapelle treu

Die Stadtjugendkapelle Herzogenaurach ehrte treue Mitglieder. Manche von ihnen sind schon 40 Jahre dabei und immer noch aktiv.

von RICHARD SÄNGER

Musik sei “eine angenehme Darbietung”, betonte Bürgermeister German Hacker (SPD) beim Ehrungsabend der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach. “Es ist auch Ihr Verdienst und damit ein Verdienst der Stadtjugendkapelle, dass in der Stadt viele Kinder und Jugendliche ein Instrument erlernen und auch spielen”, betonte Ehrenpräsident Hacker.

Der neugewählte Präsident der Stadtjugendkapelle, Werner Meschede, freute sich, dass doch zahlreiche zu ehrende Mitglieder in das Probeheim gekommen waren. Als Bürgermeister Hacker die lange Liste sah, rechnete er flugs nach und kam auf rund tausend Jahre, was auch gleichzeitig rund 30 000 Euro Mitgliedsbeiträge bedeute.
“Ohne Mitglieder und deren Beiträge könnte der Verein nicht leben und nicht in Ausbildung und Instrumente investieren. Eine Reihe der Vereinsmitglieder war früher selbst aktiv, vier von ihnen begannen vor 40 Jahren ihre Ausbildung und spielen heute bei den Ehemaligen”, wie Vizepräsident Peter Persin bei der Übergabe der Ehrenurkunde hervorhob. Bei 17 Mitgliedern, die seit zehn Jahren dem Verein angehören und zum Teil auch im Orchester spielen, gab es eine Doppelehrung, weil bei Minderjährigen auch mindestens ein Elternteil Vereinsmitglied sein muss.

Im kommenden Jahr feiert die Stadtjugendkapelle ihr 50-jähriges Bestehen, und die Planungen laufen bereits auf Hochtouren. “Ich freue mich auf das Jubiläum, dann darf ich Mitglieder ehren, die den Verein gegründet haben”, erklärte der Bürgermeister abschließend.


Die Geehrten


40 Jahre aktives Mitglied und jetzt bei den Ehemaligen:

Margarete Wanjelik, Peter Reis, Ingo Singer, Bertram Seeberger


40 Jahre Mitglied:

Harald Chodan, Hermann Hager, Ulrike Hager, Jean Karalis, Themistokles Karalis, Georg Ort, Marianne Rattmann, Hans Seeberger, Konrad Singer, Gerhard Wölfl, Jürgen Wölfl


25 Jahre Mitglied:

Brigitte Dannert, Erika Keck, Björn Lehner, Gertrud Limmert, Alfred Neubauer, Helmut Popp, Claus Wurzberger, Sandra Zanner

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Musik an einem Sommerabend

Infranken.de

Sommernacht verzaubert Herzogenaurach in Dur und moll

Die Musiker der Stadtjugendkapelle und der Bläserphilharmonie trafen mit einer anspruchsvollen wie ungewöhnlichen Auswahl der Musikstücke voll den Geschmack des Herzogenauracher Publikums.

Der Wettergott scheint Herzogenaurach zu mögen, stand doch das Open-Air-Konzert der Stadtjugendkapelle auf der Kippe. Aber Petrus hatte ein Einsehen und der Dienstagabend ging über in einen schönen Sommerabend: Die Herzogenauracher konnten Blasmusik im Freien genießen.

Konzertveranstaltungen unter freiem Himmel in gediegener Atmosphäre erfreuen sich großer Beliebtheit. Da folgten die Liebhaber der Blasmusik dem Aufruf der Stadtjugendkapelle, brachten Decken, Getränke und ihre Brotzeit mit und ließen sich gern vom Klang der Musik verzaubern.


Gemütlich auf dem Rasen

Ob es das Nachwuchsorchester, geleitet von Andrea Kürten, oder Norbert Engelmann mit der Bläserphilharmonie war, der Abend hatte für jeden Geschmack etwas zu bieten. Wie erhofft, spielte das Wetter mit, und die Konzertgäste machten es sich auf dem Rasen gemütlich, auch Bürgermeister German Hacker und seine Frau Uta transportieren ihre Gartenstühle mit dem Fahrradanhänger zum Musikerheim.

“Es ist immer eine schöne Gelegenheit, kurz vor Ferienbeginn dieses Konzert zu veranstalten, bei dem die Musikerinnen und Musiker ihr Lieblingsstücke vorstellen.”


Populäre Rhythmen

Das Jugendorchester präsentierte mit “Roar” ein Stück aus dem vierten Album von Katy Perry und natürlich durfte auch ein rockiges Stück nicht fehlen. Das nur wenige Zuhörer den “Cupsong” kannten, machte nichts: Die Jugendlichen machten es vor, ein bestimmter Rhythmus, der bei den jungen Leuten derzeit sehr populär ist.
Auch Kommunikation ist bei jungen Menschen schon alltäglich, und das Orchester wusste mit “Call me maybe” von Carly Rae Jepsen zu begeistern.

Mit “Happy” von Pharell Williams wollten die Musikerinnen und Musiker den Besuchern ein Lächeln ins Gesicht zaubern, was auch mühelos gelang. Mit den zwei Zugaben “Rolling in the Deep” und “Viva la Vida”, verabschiedete sich das Jugendorchester unter viel Applaus und machte Platz für die Bläserphilharmonie.

“Wir beginnen heute etwas außergewöhnlich” kündigte Norbert Engelmann den Konzertmarsch “Arsenal” an, den Van der Roost zum 50. Jubiläum des Blasorchesters des belgischen Eisenbahnarsenals komponierte. Natürlich durfte das bei den Musikern beliebte Stück “Oregon” nicht fehlen, aber auch “Batmann” und “Sir Duke” waren zu hören. Eine Reihe von Titeln sagte dem Publikum wenig, aber mit umso mehr Eifer waren die Musiker zugange bei diesen eigenen Lieblingsstücken. “Ich weiß nicht: Michael Jackson und Blasorchester. Aber hören Sie selbst”, kündigte Engelmann ein Stück an. Dem Applaus nach schien es zu gefallen.

Mit dem Medley von “Bugs Bunny and Friends” ging der schöne Abend zu Ende. Ausbilder und Musiker verabschiedeten sich in die Ferien. Nicht alle, denn zum Mittelalterfest sucht die Stadtjugendkapelle noch Mitstreiter beim Getränkeausschank.