St. Martin 2018

Auch dieses Jahr hat eine Abordnung der Bläserphilharmonie St. Martin musikalisch begleitet.

Dieses Jahr herrschte großer Andrang beim St. Martins Umzug. Dafür sorgten sicher auch St. Martin, der Bettler und das echte Pferd. Vielleicht haben die etwas milderen Temperaturen auch dazu beigetragen – zumindest war es für die Musiker etwas angenehmer zu spielen. St. Martin war wie die Jahre zuvor eine gelungene Veranstaltung mit vielen begeisterten Kindern und Erwachsenen.

Text: Stefan Wolf


Fotos: Wolfgang Niewelt

Außerordentliche Mitgliederversammlung – Satzungsänderung

Einladung zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach

am Montag, den 5. November 2018, um 19:30 Uhr, im Vereinsheim, Eichelmühlgasse 24.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Erläuterung zur geplanten Satzungsänderung
  3. Abstimmung über die Satzungsänderung
  4. Sonstiges

Die geplante Satzungsänderung kann auch hier direkt heruntergeladen werden.

Anträge zu Sonstigem bitte bis zum 29.10.2018 schriftlich einreichen. E-Mail genügt.
Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme der Mitglieder.

Update: Die Mitgliederversammlung hat der Satzungsänderung einstimmig zugestimmt.

Jahresausflug der Ehemaligen

Der diesjährige Ausflug von den Musikerinnen und Musikern führte in die schöne Stadt Jena.

Bei herrlichem Sonnenschein stand zunächst eine Stadtführung auf dem Programm. Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken ging es weiter zum Abendessen nach Tautenhain. Hier ließ man den Abend in fröhlicher Runde ausklingen.

Der nächste Tag führte uns nach Eisenberg. Nach einer musikalischen Stadtführung fuhren wir weiter zur Burg Leuchtenberg. Die außergewöhnliche Ausstellung der Porzellanwelten war ein weiterer Höhepunkt unseres Ausfluges. In der einmaligen Porzellankirche Leuchtenberg spielte unser Dirigent Rainer noch ein paar Lieder auf der Orgel.

Mit vielen schönen Eindrücken machten wir uns wieder auf den Heimweg. Erika hatte wie immer für uns Ehemalige einen tollen Ausflug organisiert.

Text: Margarete Wanjelik


Foto: Margarete Wanjelik

Die “Sieben” sorgt für einen magischen Sommerabend

Das Sommerkonzert der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach ist längst kein Geheimtipp mehr. In Scharen strömten die Musikfreunde auf das Vereinsgelände, um die “Musik an einem Sommerabend” unter freiem Himmel zu genießen. Sie waren bestens vorbereitet mit ihren prall gefüllten Picknickkörben und machten es sich auf Decken oder Campingstühlen bequem.

Open Air
Lauschig lauschen: Das Sommerkonzert der Stadtjugendkapelle begeisterte die Zuhörer. Foto: Margot Jansen

Die Sieben ist eine besondere Zahl, meinte Präsident Wolfgang Niewelt zur Begrüßung, denn zum siebten Mal fand die Veranstaltung statt. Das Jugendorchester unter der Leitung von Andrea Kürten hatte einschließlich der Zugaben sieben Stücke vorbereitet und auch die Bläserphilharmonie wartete mit sieben Arrangements auf.

Mit den Trompetensoli aus “Cheerleader” eröffneten Eric Knauth und Hannes Schwab vom Jugendorchester den Abend. Das Jugendorchester hatte mitreißende Stücke im Gepäck. Mit Roland Barretts “Zydeco Cajun Crawdad Dance” zündete es ein Feuerwerk der guten Laune und ließ die Zuhörer an einer ausgelassenen Party teilnehmen. Das Leben genießen und eine Auszeit vom Alltag nehmen lautete das Motto nicht nur bei einem Arrangement von John Higgins, sondern auch beim Marsch “Showstopper” von Eric Osterling. Mit “Yesterday” von den Beatles und einer schwungvollen Polka machten sie die Bühne frei für die Bläserphilharmonie.

Hier überließ Norbert Engelmann seiner Kollegin Lorena Gawrikow, die sonst die Juniorband leitet, den Dirigentenstab. Souverän und versiert entführte sie Orchester und Zuhörer in die Welt der Musicals und die 1980er Jahre. Highlights aus “Annie” und “Elisabeth” waren ebenso vertreten wie Michael Jacksons “Thriller” oder Cyndi Laupers “Time after Time”.

Gawrikows Vater Heinz moderierte nicht nur, sondern huldigte als Sänger dem unvergesslichen Frank Sinatra unter anderem mit “My Way”. Er ist in der Musikszene kein Unbekannter, ist eigentlich Klarinettist, aber als Vollblutmusiker sang er auch jahrelang in einer Band.

Zweite Überraschung des Abends war Mathias Wehr. Der Klarinettist, Dirigent und Komponist gewann bereits den internationalen Schönwerth-Kompositionswettbewerb des Nordbayerischen Musikbundes für seine Komposition “Infinity”. An diesem Abend entfachte sein “Fire in the Glen” die Leidenschaft für Irland. Er war selbst anwesend und bedankte sich mit einer Umarmung für die gelungene Interpretation bei der Dirigentin. Das Publikum bedankte sich mit viel Applaus.

Text: Margot Jansen