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Rodelbahn und Zeltlager

Am vorletzten Wochenende trafen sich die Musiker des Jugendorchesters der Stadtjugendkapelle, um gemeinsam einen aufregenden Tag zu verbringen und eine Nacht im Zelt zu übernachten.

Am Vormittag startete der Ausflug mit dem Besuch der Rodel- und Snowtubing Bahn in Vestenbergsgreuth. Nach kurzer Zeit war dort nur noch freudiges Gekreische zu hören, denn auf den Bahnen ging es mit hoher Geschwindigkeit den Berg hinab. Anschließend wurden die Jugendlichen von ihren Eltern zurück auf das Gelände der Stadtjugendkapelle gefahren, wo sie fleißig die Zelte für die Nacht aufbauten. Nach einem entspannten Spielenachmittag grillten die Musiker am Abend bei schönem Wetter gemeinsam mit selbst gemachten Salaten und weiteren Köstlichkeiten.

Bei Einbruch der Dämmerung gab es sogar noch ein Lagerfeuer, an dem sich aufgewärmt und Stockbrot gegessen wurde. Nach einer sehr regnerischen Nacht in den Zelten wurde der rundum gelungene Tag mit einem gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen beendet. Betreut wurden die Jugendlichen von ihrer Dirigentin Andrea Kürten, Jugendwartin Doris Hoffmann sowie Alina Zech und Stefan Wolf.

Text: Laureen Eidloth


Fotos: Doris Hoffmann

Open Air

Freuen Sie sich auf ein schönes und abwechslungsreiches Programm des Jugendorchesters und der Bläserphilharmonie beim diesjährigen Open Air Konzert.

Bringen Sie Gartenstühle und Picknick-Decken mit und machen Sie es sich mit mitgebrachten Snacks und Getränken auf der großen Wiese unseres Vereinsgeländes bequem und genießen Sie den Abend mit uns.

Der Eintritt ist frei!

Ausweichtermin bei Regenwetter: Donnerstag, 20.07.17

Open Air

Musikalisches Drei-Sterne-Menü – Musik à la carte

Der Höhepunkt im musikalischen Jahr der Stadtjugendkapelle fand wieder am Sonntag in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen statt: Das Frühjahrskonzert. Die drei jugendlichen Orchester der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach servierten dem Publikum „Musik à la Carte“.

Frühjahrskonzert Plakat

Das Schülerorchester trat zusammen mit der Bläserklasse der Realschule am Europapark, Erlangen, auf, und aufgrund dieser Kooperation dirigierten Renate Aßmann-Englhardt, Realschule, und Christian Kaltenhäußer, Stadtjugendkapelle, abwechselnd das Gemeinschaftsorchester. Sehr findig war Kaltenhäußer darin, in allen dargebotenen Musikstücken einen Bezug zu etwas Essbarem, also zum Thema des Abends, zu finden. Sei es bei der Prehistoric Suite von Paul Jemmings, aus der stampfende Brontosaurier oder sanft gleitende Flugechsen herauszuhören waren, oder beim Grasshopper Dance von Richard Saucedo. Klar war, dass die jungen Schüler, die noch keine zwei Jahre in dieser Konstellation zusammenspielen, eine Klasse-Leistung dargeboten haben.

Altersgemäß nahm anschließend das Jugendorchester die Plätze auf der Bühne ein und eröffnete mit dem Mutmach-Lied “Try Everything” ein aufregend gestaltetes Fünf-Gänge-Menü bestehend aus verschiedenen Genres der Musik. Andrea und Ingo Kürten hatten mit dem Jugendorchester die Stücke, die beschwingte Musik aus der Westernzeit (Shakleford Banks von Jay Bocook), der Klassik (Golliwogg’s Cakewalk, Claude Debussy) und aus tanzrhythmischem Pop (Lady Marmelade) darbot, bis zur Perfektion einstudiert. Klar, dass auch dieses Orchester erst nach einer Zugabe die Bühne verlassen durfte.

Den zweiten Teil des Konzertes bestimmte die Bläserphilharmonie unter Norbert Engelmann. Schon der „Aperitif“ wartete mit einer Überraschung auf, denn Engelmann hatte dieses Stück eigens für dieses Konzert komponiert und als Premiere dargeboten. Katherina Ruppert und Tobias Komann aus dem Ersten Orchester moderierten gekonnt und humorig ihre Stücke an. Schwungvoll ging es klassisch mit Dvoraks Slawischem Tanz Nr. 8 weiter, während mit Jurassic Park von John Williams ein Klassiker sinfonischer Musik als Hauptgericht serviert wurde. Arabesque von S. R. Hazo entführte in die Welt des Orients. Dieser äußerst gelungene musikalische Gang enthielt unter anderem Tuba als Klangteppich, verführerische Flötensprossen und filigranes, knackiges Schlagwerk.

Mit KingKong schloss das Menü mit einem wiederum klanggewaltigen Werk, das vom Orchestermitglied Patrick Hahn für sinfonisches Blasorchester bearbeitet wurde. Doch noch ein Musik-Dessert wurde vom Publikum vehement verlangt, und mit einem mitreißend gespielten Deep-Purple-Medley erfüllte die Bläserphilharmonie den Wunsch nach einer Zugabe.

Doch damit nicht genug: Alle drei Orchester, über 150 Jungmusiker, versammelten sich auf der Bühne, um sich gemeinsam mit The Beauty and the Beast zu verabschieden. Der langanhaltende Applaus machte klar: Jedes der drei Orchester hat sich mit dieser Musik à la Carte einen musikalischen Michelin-Stern verdient.

Text: Wolfgang Niewelt


Bild 1: Beeindruckende Kooperation von Schülerorchester und Bläserklasse.
Bild 2: Ingo Kürten mit dem Jugendorchester
Bild 3: Trompetenregister des Jugendorchesters
Bild 4: Tobias Komann und Katharina Ruppert moderieren gekonnt durch das Menü der Bläserphilharmonie
Bild 5: Geschafft: Die vier Dirigenten freuen sich über das Können ihrer Orchester. Von links nach rechts: Christian Kaltenhäußer, Renate Aßmann-Englhardt, Ingo Kürten und Norbert Engelmann.
Fotos: Wolfgang Niewelt

Feinschliff für das große Konzert

Die jungen Musiker des Jugendorchesters der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach, trafen sich am vergangenen Samstag, den 09.04.2017, zu einem zusätzlichen Probentag, um dem Programm für das Frühjahrskonzert der Stadtjugendkapelle noch den letzten Schliff zu verleihen.

Auftritt Jugendorchester
Auftritt des Jugendorchesters 2016 im Seniorenheim Tuchmachergasse. Foto: Wolfgang Niewelt

Die Jugendlichen probten von 9:30 Uhr bis 12.00 Uhr ihr Programm „Musik à la carte“. Anfangs waren die meisten noch etwas müde, das änderte sich jedoch schnell, nachdem sie die ersten Töne auf ihren jeweiligen Instrumenten gespielt, und alle sich harmonisch in die Stücke hineinversetzt hatten. Nach der erfolgreichen Probe waren alle Musiker glücklich, ihrem Ziel für das Konzert einen großen Schritt näher gekommen zu sein.

Das Jugendorchester tritt am 07. Mai 2017 um 18:00 in der Heinrich-Lades-Halle beim Frühjahrskonzert unter der Leitung von Ingo Kürten mit einem vielfältigen Programm von Klassik über Pop bis hin zu einem im Westernstil angehauchten Stück auf. Das Schülerorchester – gemeinsam mit der Bläserklasse der Realschule am Europakanal Erlangen – sowie die Bläserphilharmonie vervollständigen das umfangreiche Programm. Karten sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, bei der SJK direkt und an der Abendkasse erhältlich.

Text: Laureen Eidloth

Open Air Konzert 19. Juli

Stadtjugenkapelle Herzogenaurach veranstaltete am Dienstagabend alljähliches Konzert auf dem Vereinsgelände bei perfektem Wetter für Open-Air.

Open Air Plakat 2016

Bei den letzten Proben am späten Nachmittag stand die Sonne noch hoch und die Musiker hatten ganz schön zu schwitzen. Auch die ersten Gäste suchten sich noch schattige Plätze bei 29° Celsius und besten Open-Air Voraussetzungen. Gegen 19.30 Uhr zu Beginn des Konzertes, das durch das Jugendorchester eröffnet wurde, hatte sich aber fast überall ein angenehmer Schatten auf der Wiese der SJK ausgebreitet und zusammen mit der warmen Sommerluft perfekte Bedinungen für einen tollen Konzertabend geschaffen, den viele Zuhörer zum Picknicken nutzten. Das Jugendorchester, welches dieses Jahr ausnahmsweise unter der Leitung von Norbert Engelmann, dem musikalischen Leiter des Vereins, stand, lud das Publikum mit unterschiedlichsten Stücken zum Entspannen ein. Die jungen Musiker bedienten unterschiedlichste Genre von modernem Pop über sinfonische Blasmusik bis hin zu traditionelleren Stücken. Nach einer kurzen Pause war dann die Bläserphilharmonie zu hören. Dieses Jahr unter Dirigat von Andres Kürten, die mit Norbert Engelmann für dieses Konzert Rollen getauscht hatte . So wurde es für beide Dirigenten nach einem anstrengenden Jahr zum Schluss nochmal richtig spannend und keine Sommermüdigkeit konnte auftreten, wie die Orchesterleiterin dem Publikum erklärte.

Doch das Ergebnis der Orchester zeigte, dass beide Dirigenten ihr Handwerk gut verstehen, denn auch das erste Orchester überzeugte mit einem abwechslungsreichen Programm. Dabei wurden es auch ein wenig selbstironisch. Oft sei man als Blasorchester mit dem Klischee der biertrinkenden Polkaspieler konfrontiert. Dass das bei der SJK anders ist, konnte man bei mehreren herausragenden Blasmusikstücken hören, doch wie es klingen könnte, wenn manch anderes Orchester nach vier Stunden Bierzelt und ein paar Maß spielt, vertonte Thomas Doss unterhaltsam komödiantisch in einer Scherzpolka. So wurden am Ende des Konzertes Zugaben-Rufe laut und der Wunsch durch zwei Stücke erfüllt.

Text: Katharina Ruppert


Fotos: Wolfgang Niewelt