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SJK wird zum Trainingslager

Am Wochenende herrschte Hochbetrieb in der Stadtjugendkapelle.
Das Gemeinschaftsorchester aus den Schülerorchester der SJK und der Bläserklasse der Realschule am Europakanal trafen zusammen, um auf das anstehende Frühjahrskonzert zu üben.

Unter der Leitung von Renate Aßmann-Englhardt (Realschule) und Christian Kaltenhäußer (SJK) probten über 40 Jungmusiker intensiv an den Stücken für das Konzert. Musik aus tausend und einer Nacht lautet das Motto für das Konzert, das am 19. Mai wieder in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen stattfinden wird.

Es kann schon soviel verraten werden, dass das jugendliche Orchester seinen Zuhörern einen musikalisch-orientalischen Wind um die Ohren wehen lassen wird. Der Vorverkauf bei Bücher, Medien und mehr, bei Getränke Wirth, Herzogenaurach, sowie bei der Stadtjugendkapelle direkt hat begonnen.

Text: Wolfgang Niewelt


Renate Aßmann-Englhardt bei der Probe mit Schülerorchester und Bläserklasse der Realschule am Europakanal. Fotos: Wolfgang Niewelt

1001 Nacht – Frühjahrskonzert 2019

Zu unserem diesjährigen Frühjahrskonzert entführen wir Sie mit „Musik aus 1001 Nacht“ in die zauberhafte Welt des Orients.

Frühjahrskonzert 2019

Mit unserem diesjährigen Motto können Sie für einen Abend in die fantastische Welt des exotischen Morgenlands abtauchen und Eindrücke vom Schätzen des Orients, mutigen Abenteurern und orientalischer Tanzmusik erleben.

Freuen Sie sich auf eine musikalische Reise zwischen Morgen- und Abendland mit unseren Orchestern:

  • Schülerorchester in Kooperation mit der Bläserklasse der Realschule am Europakanal
  • Jugendorchester
  • Bläserphilharmonie

Beginn ist um 17:00 Uhr, Einlass ab 16:30 Uhr.

Eintrittspreise

  • Erwachsene: 13,00 EUR
    (Inhaber einer Bayerischen Ehrenamtskarte erhalten eine normale Erwachsenen-Eintrittskarte zum Preis von 9,00 EUR.
  • Ermäßigt (Schüler, Studenten, Behinderte): 9,00 EUR

Vorverkauf

Sichern Sie sich jetzt schon im Vorverkauf Ihre Karten bei folgenden Stellen:

  • Mitglieder des Präsidiums (Montags ab 19:00 Uhr)
  • Bücher, Medien & Mehr Herzogenaurach
  • NEU: Getränke Wirth Herzogenaurach

Magic Moments – Frühjahrskonzert 2018

Jeder kennt sie, jeder hatte sie schon einmal und jeder spürt die “Magic Moments” in anderen Situationen. Erleben Sie mit uns gemeinsam solche magischen Momente und lassen sie sich von unseren Orchestern verzaubern.

Frühjahrskonzert 2018

Unsere Orchester spielen für Sie:

  • Schülerorchester in Kooperation mit der Bläserklasse der Realschule am Europakanal (Leitung: Lorena Gawrikow)
  • Jugendorchester (Leitung: Andrea Kürten)
  • Bläserphilharmonie (Leitung: Norbert Engelmann)

Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches und spannendes Konzertprogramm.

Da die Heinrich-Lades-Halle in Erlangen dieses Jahr saniert wird, sind wir wieder in Herzogenaurach vertreten. Das Konzert findet in der Turnhalle der Mittelschule statt. Der Eintritt ist frei.

Beginn: 17:00 Uhr

Einlass: 16:30 Uhr

Parkplätze finden Sie am danebengelegenen Gymnasium-Parkplatz.


Fotos: Thomas Büchs

Musikalisches Drei-Sterne-Menü – Musik à la carte

Der Höhepunkt im musikalischen Jahr der Stadtjugendkapelle fand wieder am Sonntag in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen statt: Das Frühjahrskonzert. Die drei jugendlichen Orchester der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach servierten dem Publikum „Musik à la Carte“.

Frühjahrskonzert Plakat

Das Schülerorchester trat zusammen mit der Bläserklasse der Realschule am Europapark, Erlangen, auf, und aufgrund dieser Kooperation dirigierten Renate Aßmann-Englhardt, Realschule, und Christian Kaltenhäußer, Stadtjugendkapelle, abwechselnd das Gemeinschaftsorchester. Sehr findig war Kaltenhäußer darin, in allen dargebotenen Musikstücken einen Bezug zu etwas Essbarem, also zum Thema des Abends, zu finden. Sei es bei der Prehistoric Suite von Paul Jemmings, aus der stampfende Brontosaurier oder sanft gleitende Flugechsen herauszuhören waren, oder beim Grasshopper Dance von Richard Saucedo. Klar war, dass die jungen Schüler, die noch keine zwei Jahre in dieser Konstellation zusammenspielen, eine Klasse-Leistung dargeboten haben.

Altersgemäß nahm anschließend das Jugendorchester die Plätze auf der Bühne ein und eröffnete mit dem Mutmach-Lied “Try Everything” ein aufregend gestaltetes Fünf-Gänge-Menü bestehend aus verschiedenen Genres der Musik. Andrea und Ingo Kürten hatten mit dem Jugendorchester die Stücke, die beschwingte Musik aus der Westernzeit (Shakleford Banks von Jay Bocook), der Klassik (Golliwogg’s Cakewalk, Claude Debussy) und aus tanzrhythmischem Pop (Lady Marmelade) darbot, bis zur Perfektion einstudiert. Klar, dass auch dieses Orchester erst nach einer Zugabe die Bühne verlassen durfte.

Den zweiten Teil des Konzertes bestimmte die Bläserphilharmonie unter Norbert Engelmann. Schon der „Aperitif“ wartete mit einer Überraschung auf, denn Engelmann hatte dieses Stück eigens für dieses Konzert komponiert und als Premiere dargeboten. Katherina Ruppert und Tobias Komann aus dem Ersten Orchester moderierten gekonnt und humorig ihre Stücke an. Schwungvoll ging es klassisch mit Dvoraks Slawischem Tanz Nr. 8 weiter, während mit Jurassic Park von John Williams ein Klassiker sinfonischer Musik als Hauptgericht serviert wurde. Arabesque von S. R. Hazo entführte in die Welt des Orients. Dieser äußerst gelungene musikalische Gang enthielt unter anderem Tuba als Klangteppich, verführerische Flötensprossen und filigranes, knackiges Schlagwerk.

Mit KingKong schloss das Menü mit einem wiederum klanggewaltigen Werk, das vom Orchestermitglied Patrick Hahn für sinfonisches Blasorchester bearbeitet wurde. Doch noch ein Musik-Dessert wurde vom Publikum vehement verlangt, und mit einem mitreißend gespielten Deep-Purple-Medley erfüllte die Bläserphilharmonie den Wunsch nach einer Zugabe.

Doch damit nicht genug: Alle drei Orchester, über 150 Jungmusiker, versammelten sich auf der Bühne, um sich gemeinsam mit The Beauty and the Beast zu verabschieden. Der langanhaltende Applaus machte klar: Jedes der drei Orchester hat sich mit dieser Musik à la Carte einen musikalischen Michelin-Stern verdient.

Text: Wolfgang Niewelt


Bild 1: Beeindruckende Kooperation von Schülerorchester und Bläserklasse.
Bild 2: Ingo Kürten mit dem Jugendorchester
Bild 3: Trompetenregister des Jugendorchesters
Bild 4: Tobias Komann und Katharina Ruppert moderieren gekonnt durch das Menü der Bläserphilharmonie
Bild 5: Geschafft: Die vier Dirigenten freuen sich über das Können ihrer Orchester. Von links nach rechts: Christian Kaltenhäußer, Renate Aßmann-Englhardt, Ingo Kürten und Norbert Engelmann.
Fotos: Wolfgang Niewelt

Begeisterndes Frühjahrskonzert mit kleinem Jubiläum

Aufs Neue schafften es die Orchester der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach, ein großes Publikum in die Heinrich-Lades-Halle zu locken und mit einem Feuerwerk an hochklassiger sinfonischer Blasmusik zu begeistern.

Das diesjährige Frühjahrskonzert stand unter keinem festen Motto, und so konnten die Dirigenten der drei jugendlichen Orchester alle Register ziehen, um ansprechende Musikstücke auszusuchen. Schon der Einstieg in das Konzert ließ aufhorchen: Das Projekt Schülerorchester zusammen mit der Bläserklasse der Realschule am Europakanal Erlangen legte die Messlatte hoch. Beliebte Melodien wie „Hawaii Five-0“ oder Michael Jacksons „Thriller“ war man eher von älteren Orchestern gewohnt, doch die Jüngsten meisterten alle Stücke unter der wechselnden Leitung von Clemens Vykydal und Franz Josef Bickel mit Bravour, so dass es nicht beim „Final Countdown“ blieb, sondern nach rauschendem Applaus eine Zugabe gegeben werden musste. Bemerkenswert auch, dass die beiden Orchesterhälften mit nur zwei gemeinsamen intensiven Probentagen auskamen, um sich zu einer Einheit zu formen.

Aus dem klassischen Repertoire schöpfte Andrea Kürten, als sie den Part des Jugendorchesters mit Rossinis Ouvertüre zu „Wilhelm Tell“ eröffnete und den Konzertsaal mit vollem Klang füllte. Zu jedem Stück brachte sie zur Veranschaulichung und zum Amüsement der Zuhörer passende Requisiten mit. So war jedem klar, was kam, als sie mit einem „Laserschwert“ ans Dirigentenpult trat, dieses dann aber doch gegen ihren Taktstock tauschte. Die „Klonkrieger“ am Schlagwerk folgten brav ihrem Dirigat der „Star Wars Saga“. Dass ein sinfonisches Blasorchester auch leise Töne beherrscht, bewies Kürten mit der musikalischen Geschichte über den amerikanischen Fluss „Shenandoah“ von Robert Sheldon. Für ein Highlight im Stück „Green Onions“ von Al Jackson sorgte Lars Töpperwien aus der Bläserphilharmonie mit seinem brillanten Trompetensolo. Klar, dass auch dieses Orchester erst nach einer Zugabe von der Bühne gehen durfte.

Nach der Pause eröffnete der Musikalische Leiter der Stadtjugendkapelle, Norbert Engelmann, den zweiten Teil des Konzertes mit seiner Bläserphilharmonie. Mit dem „Königsweg“, „El Camino Real“, von Alfred Reed, heizte er nicht nur dem Publikum ein, sondern brachte auch sein Orchester ins Schwitzen, wie es Johanna Fritz und Tobias Komann humorvoll moderierten. Mit höchst anspruchsvollen, aber doch gefälligen Musikstücken wie „Mont Blanc“, „How to Train Your Dragon“ oder „Journey to the Lion’s Castle“ erzählte die Bläserphilharmonie seinem Publikum viele wundervolle Geschichten auf musikalische Weise. Nach der modernen Neuauflage von Romeo und Julia in Form von Leonard Bernsteins „West Side Story“ genoss das Orchester die stehenden Ovationen und den lang anhaltenden Applaus des Publikums. Die Bläserphilharmonie überraschte seinen Dirigenten mit einem Geschenk und das Publikum mit der Nachricht, dass dies das zwanzigste Frühjahrskonzert unter Engelmanns Leitung war.
Mit einem Experiment verabschiedeten sich alle rund 150 Jungmusiker von ihren Zuhörern, indem sie, wiederum zu einem „Final Countdown“, ein beeindruckendes Bild auf der Bühne boten.

Text: Wolfgang Niewelt


Fotos: Wolfgang Niewelt