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Dirigent/in für die Bläserphilharmonie gesucht
Die Bläserphilharmonie besteht aus rund 50 Musikerinnen und Musiker mit einem Durchschnittsalter von gut 20 Jahren. Das Repertoire des Orchesters umfasst alle Facetten der Blasmusik mit dem Schwerpunkt auf sinfonischer Blasmusik in der Ober- und Höchststufe.
Die Orchesterprobe findet Donnerstags von 19:00 – 21:15 Uhr statt.
Wir freuen uns über Bewerbungen – die Stellenausschreibung ist HIER.
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Wer sind die Tuesday Night Groovers?
Ich bin erst seit gut einem Jahr Mitglied der Stadtjugendkapelle und damit auch Teil des HerzoSound-Orchesters – und ich bin sehr froh, diesen Schritt gegangen zu sein.
Im Frühjahr sprach mich Norbert an. Einige Musikerinnen und Musiker aus dem HerzoSound Orchester träfen sich regelmäßig, um „gemeinsam zu grooven“. Gerade sei der Platz an einem Alt-Saxophon frei geworden, und man sei sich einig, dass ich gut in die Gruppe passen würde. Ob ich Lust hätte, mitzumachen?
In einer Bigband zu spielen, war für mich schon immer etwas Besonderes. Die Verantwortung für die eigene Stimme ist deutlich größer als im sinfonischen Blasorchester – jeder Einsatz zählt, jeder Fehler fällt sofort auf. Irgendwann einmal in einer solchen Besetzung mitzuspielen, war für mich mittel- bis langfristig schon ein Traum. Aber jetzt schon? War ich wirklich schon so weit? Ein paar Zweifel kamen auf. Doch vor neuen Herausforderungen bin ich noch nie zurückgeschreckt. Also sagte ich zu. Einen Namen hatte die Gruppe damals übrigens noch nicht, obwohl sie bereits seit einiger Zeit zusammen groovten …

Streng genommen ist die Bezeichnung Bigband für die Tuesday Night Groovers nicht passend. Eine klassische Bigband besteht in der Regel aus rund 18 bis 20 Musikerinnen und Musikern – die herzophonics sind dafür ein gutes Beispiel. Die Tuesday Night Groovers hingegen bestehen aus zwölf Mitgliedern und sind damit eher eine Combo.
Geprobt wird – wie der Name schon vermuten lässt – jeden Dienstagabend. Dort wird nicht nur geübt, sondern vor allem gemeinsam musiziert und „gegroovt“. So entstand schließlich auch der Name Tuesday Night Groovers.
Zur Besetzung gehören Saxophon, Trompete, Tuba und Schlagzeug. Ergänzt wird das Ensemble durch Keyboarder Rupert Tkotz, der als einziges Mitglied nicht aus den Reihen des HerzoSound Orchesters stammt.
Der organisatorische Kopf der TNG (englisch ausgesprochen: „Tie-En-Dschi“) ist Werner Fiedler. Er kümmert sich um alles, was neben der Musik anfällt: Er organisiert Proben und Auftritte, beschafft Noten und hält die Fäden im Hintergrund zusammen. Die musikalische Leitung liegt bei Walter Wachter. Er ist Lehrer und Mentor der Gruppe. Zugleich stammen viele Arrangements der derzeit gespielten Stücke aus seiner Feder, „Cadillac Boogie“ hat er sogar komplett selbst geschrieben.
Mit dem gelungenen Premierenauftritt (siehe Beitrag „Erster Auftritt der Tuesday Night Groovers“) hat die TNG bereits einen vielversprechenden ersten Eindruck hinterlassen. Man darf gespannt sein, wohin die musikalische Reise dieses Ensembles noch führen wird.
(Ralf Bartels)
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Das HerzoSound Orchester im Liebfrauenhaus
Am Mittwoch war das HerzoSound-Orchester zu Gast in der Alten- und Pflegeeinrichtung des Liebfrauenhauses in Herzogenaurach. Die Terrasse des Hauses war bis auf den letzten Platz gefüllt, sodass sich die knapp 40 Musikerinnen und Musiker des Orchesters auf einer angrenzenden Rasenschräge aufstellen mussten.

Das Musikprogramm ähnelte dem Auftritt beim Herzogenauracher Altstadtfest. Einige Samba- und Latin-Stücke wurden zwar aus dem Programm genommen, doch die übrige Auswahl schien wie für die Seniorinnen und Senioren gemacht. Dirigentin Katja Fischer leitete das Orchester nicht nur souverän, sondern führte auch mit Charme und viel Gespür durch das Programm. So erinnerte sie beispielsweise an die Zeit, als sich zwei der größten Pop- und Rockbands der Welt ein musikalisches Duell lieferten: die Rolling Stones und die Beatles. Passend dazu erklang ein Medley der Rolling Stones sowie der Beatles-Klassiker „Hey Jude“.
Besonders großen Anklang fanden bei den Gästen bekannte Melodien wie „Capri-Fischer“, „Tanze mit mir in den Morgen“, „Strangers in the Night“ und „Spanish Eyes“. Mit der Zugabe „My Way“ von Frank Sinatra traf das Orchester schließlich noch einmal genau den Geschmack des Publikums.
Wer regelmäßig mit älteren Menschen – insbesondere in Alten- und Pflegeeinrichtungen – zu tun hat, weiß, welche positive Wirkung Musik entfalten kann. Gerade Live-Musik schafft eine besondere Atmosphäre: Neben dem musikalischen Erlebnis tragen auch das farbenfrohe Gesamtbild des Orchesters und die unmittelbare Interaktion zwischen den Musikerinnen und Musikern sowie dem Publikum zu einem unvergesslichen Nachmittag bei.
So profitierten an diesem Nachmittag alle Beteiligten: Das Orchester konnte sein Können unter Beweis stellen und die Freude am gemeinsamen Musizieren mit dem Publikum teilen. Die Gäste wiederum genossen bei Kaffee und Kuchen die abwechslungsreiche Musik und verbrachten einen stimmungsvollen Nachmittag in bester Gesellschaft.





